Sunny Dancer

Regie: George Jaques | Darsteller: Bella Ramsey, Neil Patrick Harris, Daniel Quinn-Toye | UK 2026 | Komödie | Originalsprache: Englisch

In einem Sommercamp für krebskranke Jugendliche lernt die aufsässige Ivy, sich nach ihrer Remission wieder auf Freundschaft, Liebe und das Leben einzulassen… Georges Jaques erzählt mit Witz und großer Herzlichkeit von jungen Menschen, die sich ihre Unbeschwertheit und den Spaß am Leben trotz Krankheit nicht nehmen lassen. Ehrlich, berührend und mit genau der richtigen Portion Humor – Bella Ramsey ist toll!

Partys, Freunde, große Freiheit – die Sommerferien eines typischen Teenagers. Aber nicht für die eigenbrötlerische Ivy (Bella Ramsey), die sich nach ihrer überstandenen Krebserkrankung lieber zurückzieht. Aus diesem Grund melden ihre überfürsorglichen Eltern die 17-Jährige für einen vierwöchigen Aufenthalt im Children Run Free Camp für krebskranke Jugendliche an. Überzeugt, dass ihr die schlimmste Zeit ihres Lebens bevorsteht, bezieht Ivy ihre Unterkunft im "Chemo-Camp" – und findet unerwartet Gleichgesinnte in einer Gruppe von Außenseitern, aus denen schnell ein Freundeskreis wird. Gemeinsam feiern sie das Leben und einen Sommer, den sie nie vergessen werden… Ein Film über Jugendliche, die eine Krebserkrankung überstanden haben, als Feel-Good-Movie? Der 26-jährige George Jaques (BLACK DOG) wagt das Experiment und kreiert mit viel Herz und sommerlichem Indie-Sound eine berührende Tragikomödie – ohne rührigen Mitleidsfaktor. Er findet einen bemerkenswert leichten Ton, der Verlust, Schmerz und Angst nicht ausblendet, ihnen aber Lebensfreude, Humor und Hoffnung entgegensetzt. Bella Ramsey verkörpert die rebellische Ivy wunderbar. Zu Beginn sehen wir die Heldin im Umgang mit ihren Eltern. Schon hier erzeugt der Film sympathisch-komische Momente. Die Erschütterung, die Ivys kritischer gesundheitlicher Zustand in der Familie ausgelöst hat, ist spürbar, doch dieses Trio versucht, all dem mit reichlich Witz und Kühnheit zu begegnen. Das Skript zeichnet nicht nur Ivy, sondern auch den Rest der juvenilen Truppe mit großer Hingabe – und das Ensemble liefert stark ab und lässt die Magie dieses Sommers miterleben. SUNNY DANCER ist traurig und schön, taucht beherzt in die Gefühlswelt der eigensinnigen Teens ein und vollführt das Kunststück, aus einer existenziellen Ausnahmesituation einen zutiefst lebensbejahenden Film zu machen. Allerschönstes, gelungenes Kino!

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Ab 12 Jahren  |  106 Minuten
Filmplakat des Films Sunny Dancer

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