Vier minus Drei

Regie: Adrian Goiginger | Darsteller: Valerie Pachner, Robert Stadlober, Stefanie Reinsperger | Deutschland, Österreich 2026 | Drama

Eine glückliche Familie, ein Augenblick – und plötzlich ist alles weg… Nach der gleichnamigen Autobiografie von Barbara Pachl-Eberhart erzählt Filmemacher Adrian Goiginger die Geschichte einer Frau, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes und ihrer beiden Kinder einen Weg zurück ins Leben finden muss. Zwischen tiefer Trauer und vorsichtiger Ho­ffnung entsteht ein sensibles Drama über Verlust, Menschlichkeit und die Frage, ob Humor selbst im dunkelsten Moment noch eine Rolle spielen kann. Valerie Pachner ist unglaublich!.

Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches und liebevolles Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht ihre Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Clownsein und dem eigenen Lebenssinn zweifeln. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen… Mit ihrer Autobiografie landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller: Eindringlich und mit viel Stärke beschreibt sie darin, wie es ihr nach dem tragischen Tod ihrer Familie gelang, sich dem Leben neu zu stellen. Nun hat der für seine sehr persönlichen Filmarbeiten gefeierte Regisseur Adrian Goiginger (DIE BESTE ALLER WELTEN, DER FUCHS) diese bewegende Vorlage verfilmt. Mit feinem Gespür für seine Charaktere inszeniert er die lebendige, hoff­nungsvolle Geschichte einer Frau, die nicht aufgibt. Absolut beeindruckend ist Pachners Darstellung. Sie spielt mit einer Mischung aus Zerbrechlichkeit und innerer Stärke, bewegt ihre Figur zwischen Schock und Verzweiflung mit vorsichtigen Schritten zurück in die Welt, ohne in melodramatische Übertreibung abzugleiten. In den stillen Momenten zeigt sich die emotionale Kraft der Inszenierung, die durch ihre nichtlineare Struktur besonders wirkt: Glückliche Erinnerungen an das Familienleben stehen neben der Gegenwart der Trauer – ein Kontrast, der den Verlust umso spürbarer macht. Gleichzeitig zeigt das Biopic, wie sehr Humor und Clownerie Teil von Barbaras Identität sind und wie diese Kunst ihr schließlich hilft, mit der Tragödie umzugehen. Goiginger gelingt ein Balanceakt: Ein wahres Drama über unermesslichen Schmerz, aber auch über Hoff­nung – ein kraftvoller Film!

» Großes Gefühlskino – klug, präzise und lange nachwirkend! « ORF »Hat das Zeug dazu, zum Publikums­film des Jahres zu werden! « HEUTE

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Ab 12 Jahren  |  120 Minuten
Filmplakat des Films Vier minus Drei

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