Arco - Eine fantastische Reise durch die Zeiten
Regie: Ugo Bienvenu | Frankreich 2025 | Animation | Originalsprache: Französisch
Als der Junge Arco aus einer fernen Zukunft zufällig in die Welt der zehnjährigen Iris im Jahr 2075 stürzt, müssen die beiden über Zeit und Welten hinweg zusammenarbeiten, um Arco wieder nach Hause zu bringen.
Iris lebt in einer Zukunft, die unserer erstaunlich ähnlich wirkt – und doch haben Roboter längst den Großteil der Aufgaben übernommen: Sie sorgen für Ordnung, übernehmen Alltagsarbeiten und fungieren sogar als Kindermädchen. So auch bei Iris, deren Eltern in einer entfernten Stadt arbeiten und nur per Hologramm mit ihr sprechen können. Gemeinsam mit ihrem kleinen Babybruder und dem Roboter Mikki führt sie ein eher einsames Leben – bis Arco plötzlich auftaucht und verzweifelt versucht, in seine eigene Zeit zurückzukehren. Auf den ersten Blick erinnert „Arco“ stilistisch an einen japanischen Animationsfilm und erzählt eine klare, fast kindliche Geschichte in ebenso klaren, markanten Bildern. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine französische Produktion des Debütregisseurs Ugo Bienvenu, die sich im Verlauf zu einem visuell eindrucksvollen und philosophisch komplexen Werk entwickelt. Seit seiner Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes 2025 wurde der Film mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Europäische Filmpreis, sowie einer Oscar-Nominierung als bester Animationsfilm. Gerade im Kontrast zum oft überladenen Stil der Hollywood-Produktionen wirkt „Arco“ dabei erfrischend zeitlos.
